12von12 im Juli 2017 - mit reichlich Regen, Wäsche, Geld und Lebensmitteln

12von12 im Juli 2017 – mit reichlich Regen, Wäsche, Geld und Lebensmitteln

Im Juni habe ich 12von12 verpasst, da möchte ich heute gerne wieder dabei sein – wenn ich schon sonst nicht zum Bloggen komme…

Eine Klientin hat im Gästezimmer meiner Praxis übernachtet, nachdem sie gestern eine lange Massage von mir bekommen hat. Zum Abschied schenkt sie mir selbstgemachte Marmelade und ein Buch. Ich verabschiede sie hinaus in den Regen und bereite den Massageraum für eine Spiegelsitzung vor.

 

Als alles fertig ist, habe ich noch ein paar Minuten Zeit und rufe schnell auf dem Laptop meine beruflichen Mails ab. Darunter ist eine Nachricht der Klientin, für die ich den Raum vorbereitet habe. Sie hat den Termin vergessen. Zum zweiten Mal. Ich tue etwas, was ich noch nie getan habe: Ich berechne ihr die Hälfte der geplanten Sitzung.

Da morgen eine Journalistin kommt, um mich zu interviewen, lasse ich den Platz aufgebaut und begebe mich an die Schreibtischarbeit.

Ein kleines zweites Frühstück kann ich vertragen, schließlich ist es schon zehn Uhr und ich bin seit sechs wach.
Dann beginne ich, Päckchen mit den frisch gedruckten Flyern für meine Seminarreihe für den Versand fertig zu machen.

Die Klientin, die zu Besuch war, hat als Erste meine Seminarreihe gebucht und mir das Geld dafür (und für die Massage) in bar gegeben. Krass – so viele Scheine auf einem Haufen! Endlich kann ich das anatomische Modell der weiblichen Geschlechtsorgane bestellen, das ich so gerne für meine Arbeit haben möchte!

Um 12 Uhr kommt meine Tochter nach Hause. Sie war auf einem Schulausflug und ist pitschenass. Ich hänge ihre Regensachen in die Dusche.

Nach unserer Mittagspause gehe ich ein paar Häuser weiter zu meiner Mutter.

Sie hat gestern ihre grünen Kisten bekommen und seit meine Großmutter nicht mehr lebt, braucht sie unsere Hilfe, um die Lebensmittel über die Woche aufzuessen.

Ich ergreife die Gelegenheit, in Ruhe auf die Toilette zu gehen.
Kaum sitze ich, klingelt meine Tochter an der Tür.

Die Tüten mit den leckeren Öko-Sachen stehen schon für uns bereit.
Wir trinken einen Kaffee. Meine Mutter sagt drei mal, wie gut mir das grüne T-Shirt stehen würde. Meinen Flyer, auf den ich so stolz bin, schaut sie sich nur kurz an.

Wieder zu Hause packe ich die Lebensmittel aus. Die kommen mir sehr gelegen, denn der Kühlschrank ist leer.

Nein, ich betreibe keinen Waschsalon, aber ja, manchmal kommt es mir so vor.

Ein Freund, den ich von meiner Ausbildung kenne, hat in der Stadt zu tun und kommt heute Abend zu Besuch. Er wird im Gästezimmer schlafen, daher beziehe ich das Bett frisch und räume die Praxis auf.

So das war’s für heute!

Bis bald 🙂